GNavigia/Gina

GPS Da­ten im­por­tie­ren und Roh­da­ten ein­le­sen

Ein­le­sen von GPX-Datei­en

Ein Merk­satz: GNavigia liest GTD-Datei­en und im­por­tiert GPX-Datei­en.
  • Star­ten Sie GNavigia und wäh­len Sie Da­tei/Neu.
  • Wäh­len Sie aus dem Me­nü Da­tei/Im­por­tie­ren/GPX. Es ist mo­men­tan egal, ob Sie Gar­min oder Ho­lux For­mat wäh­len. Die An­zei­ge der von HOLUX-Emp­fän­gern re­gis­trier­ten Ge­schwin­dig­keit (so sie dies tun) er­folgt über ei­ne spe­zi­el­le Er­wei­te­rung, sie­he hier­zu GNavigia Cli­ents.
Vor­ar­bei­ten für Ho­lux-Emp­fän­ger, die nicht mit­tels gps­ba­bel an­ge­spro­chen wer­den kön­nen:
Emp­fän­ger vom Typ Ho­lux GPSport 245 (und ver­mut­lich auch ei­ni­ge an­de­re Mo­del­le), kom­men mit der Soft­wa­re HOLUX ezTour. Um GPX-Datei­en für GNavigia zu er­hal­ten, ge­hen Sie wie folgt vor:
  • La­den Sie ein HOLUX ezTour Pro­jekt (falls nicht schon of­fen).
  • Tracks: Wäh­len Sie Da­tei/Rei­se­rou­te ex­por­tie­ren.
    Se­lek­tie­ren Sie die ge­wünsch­te Rou­te oder al­le über die Op­ti­ons­schalt­flä­che oben links.
    Be­stä­ti­gen Sie mit OK und wäh­len Sie dann ei­nen neu­en Da­tein­amen bei Spei­chern un­ter.
    Im­por­tie­ren Sie in GNavigia die GPX-Datei.
  • Weg­punk­te: Wäh­len Sie die Aus­ga­be als KML-Datei.
    De­kom­pri­mie­ren Sie ggf. ei­ne so er­zeug­te KMZ-Datei.
    GNavigia: Menü­punkt «Da­tei/Im­por­tie­ren/Ho­lux ezTour Weg­punk­te aus KML-Datei».
Hin­weis: Wenn Sie Ho­lux GPSport 245 Da­ten als KML-Datei ex­por­tie­ren und die Tracks aus der Da­tei im­por­tie­ren, ver­lie­ren Sie die Zei­t­an­ga­ben für Track­punk­te und da­mit die Mög­lich­keit, Fo­tos zu ge­o­re­fe­ren­zie­ren. Zu­dem ver­lie­ren Sie die Ge­schwin­dig­keits­an­ga­ben, die das Gerät spei­chert. Die­se An­ga­ben sind ge­nau­er als die Be­rech­nung aus Track­punk­ten.

Ver­wal­tung meh­re­rer GPS-Emp­fän­ger

Wenn Sie meh­re­re GPS-Emp­fän­ger ha­ben und die­se am sel­ben Tag zum Ein­satz kom­men, viel­leicht weil Ihr Part­ner den zwei­ten in die Ta­sche steckt, be­kom­men Sie ein Pro­blem, wenn Sie bei­de Tracks in die­sel­be Da­tei hin­ein­la­den und dann Fo­tos ge­o­re­fe­ren­zie­ren wol­len. Viel­leicht ist Ihr Part­ner in dem Mo­ment, da sie auf den Aus­lö­ser drücken, be­reits ei­nen Ki­lo­me­ter wei­ter in Rich­tung Tal. Ganz gleich ob mit dem Fahr­rad oder auf Ski­ern. Dann hilft nur eins: Die Tracks müs­sen mit dem Na­men des je­wei­li­gen GPS-Emp­fän­gers ge­kenn­zeich­net wer­den. Da­bei hilft Ih­nen das Pro­gramm.

Wenn Sie beim Aus­le­sen der GPX-Tracks mit Ihrem Aus­le­se­pro­gramm ei­nen spre­chen­den Da­tein­an­a­men ver­ge­ben, kön­nen Sie im Me­nü «Ex­tras/Meh­re­re GPS-Emp­fän­ger ver­wal­ten» ei­nen Na­men fest­le­gen, der dem Track beim La­den zu­ge­ord­net wird. Sie müs­sen min­des­tens ei­nen Emp­fän­ger de­fi­nie­ren, da­mit Sie beim La­den ge­fragt wer­den. Wenn der Da­teiname im Feld «Su­chen nach» zu­gleich al­le durch Se­mi­ko­lon ge­trenn­ten Such­wör­ter ent­hält, oh­ne Rück­sicht auf Groß-/Klein­schrei­bung, wird die Zei­le vor­ge­schla­gen, die zu den Such­wör­tern passt. Wenn kein Tref­fer ge­fun­den wird, wird der zu­letzt ge­wähl­te Ein­trag se­lek­tiert, so­dass Sie auch dann nach ei­nem Na­men ge­fragt wer­den, wenn Sie kei­ne Such­be­grif­fe an­ge­ben. Zwar kön­nen Sie je­der­zeit ei­nem Track über sei­ne Ei­gen­schaf­ten (Stich­wort «Re­cei­ver») im Ver­wal­tungs­fens­ter ei­nen Na­men zu­ord­nen, aber dann müs­sen Sie den Na­men als Text ein­tra­gen und be­kom­men kei­nen Aus­wahl­dia­log. Tra­gen Sie ei­nen Na­men im­mer zu­erst nach dem La­den ein! Beim Auf­spal­ten von Tracks wird der Na­me wei­ter­ge­reicht.
Die An­ga­ben zu den GPS-Emp­fän­gern wer­den be­nut­zer­be­zo­gen in der Re­gis­trie­rung ge­spei­chert.
Hin­weis: Zur­zeit sind die Schalt­flä­chen «von Da­tei hin­zu­fü­gen» und «als Da­tei spei­chern» noch nicht im­ple­men­tiert. Sie sind vor­ge­se­heh für den Um­zug auf an­de­re Rech­ner und die Über­tra­gung zwi­schen ver­schie­de­nen Be­nut­zern.

Aus­wahl ei­nes GPS-Emp­fän­gers

Ha­ben Sie min­des­tens ei­nen Emp­fän­ger de­fi­niert, er­scheint beim Im­port von GPX-Datei­en der fol­gen­de Dia­log. Wie zu­vor be­schrie­ben wird der Na­me des Emp­fän­gers über die Such­be­grif­fe er­kannt, die sich im Da­tein­amen wie­der­fin­den müs­sen. Sind meh­re­re Suchb­grif­fe ein­ge­tra­gen, müs­sen sie zu­gleich auf­tre­ten.

Sie kön­nen das La­den an die­ser Stel­le noch ab­bre­chen, wenn Sie die gleich­na­mi­ge Schalt­flä­che be­nut­zen. Wenn Sie nicht sa­gen kön­nen oder wol­len, wel­cher Emp­fän­ger am Zu­ge war, set­zen Sie den Ablauf fort durch Be­tä­ti­gen der Schalt­flä­che «Un­be­kann­ter Emp­fän­ger». Die Da­ten wer­den ge­la­den aber der Na­me bleibt leer.

Ein­le­sen von Da­ten mit­tels gps­ba­bel

Der fol­gen­de Text dürf­te eher von his­to­ri­scher Be­deu­tung sein.

Das Pro­gramm GNavigia be­nö­tigt kei­ne In­stal­la­ti­on, wird aber mit ei­nem In­stal­la­ti­ons­pro­gramm oh­ne Quell­code be­reit­ge­stellt. Es läuft, wenn al­le Da­tei­en im sel­ben Ver­zeich­nis ent­packt wur­den, al­lein durch Ankli­cken. Über den Dia­log «Öff­nen mit» kann je­der Be­nut­zer für sich ent­schei­den, mit wel­cher Appli­ka­ti­on er ei­ne Da­tei ver­bin­den will. Sei­en Sie al­so groß­zü­gig und ver­bin­den Sie die Da­tei­en mit GNavigia. Für die An­zei­ge des Hin­ter­grund­bil­des ist wei­te­re Soft­wa­re er­for­der­lich, die als COM-Ser­ver aus­ge­legt ist und bei der In­stal­la­ti­on mitt­ler­wei­le kor­rekt re­gis­triert wird.
«Wie soll ich Da­tei­en ver­bin­den, die ich nicht ha­be?», wer­den Sie fra­gen. Al­so star­ten Sie das Pro­gramm zu­nächst von Hand. Für die nach­fol­gen­den Ak­tio­nen be­nö­ti­gen Sie ein Pro­gramm, das Da­ten aus dem Emp­fän­ger aus­le­sen kann. Ich be­nut­ze g­ps­ba­bel, das, wie GNavigia selbst, un­ter der GNU Ge­ne­ral Pub­lic Li­cen­se steht und mit die­sem kos­ten­lo­sen Pro­gramm un­ter eben die­ser Li­zenz wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann. Das Pro­gramm gibt es min­des­tens in Ver­sio­nen für Win­dows und Li­nux und ist für prak­tisch al­le GPS Emp­fän­ger taug­lich. Das Pro­gramm wird von der Kom­man­do­zei­le aus ge­st­ar­tet und er­war­tet Pa­ra­me­ter wie je­des gu­te UNIX-Pro­gramm. Es gibt auch ei­ne gra­fi­sche Be­nut­ze­ro­ber­flä­che da­zu, so­dass Sie die GPX-Datei­en auch dort er­mit­teln kön­nen.
Öff­nen Sie nach der In­stal­la­ti­on ei­ne «Ein­ga­be­auf­for­de­rung» (ein Wort, für das man den Li­te­ra­tur­no­bel­preis ver­ge­ben soll­te) und ge­ben Sie «gps­ba­bel» oh­ne Pa­ra­me­ter ein. Sie er­hal­ten ei­ne kur­ze aber hilf­rei­che Hil­fe, was man nicht von je­dem Pro­gramm sa­gen kann.
Für un­ser Re­fe­renz­mo­dell Gar­min Ge­ko 201 gilt zum Aus­le­sen der Weg­punk­te das Kom­man­do:
prompt> gps­ba­bel -w -i gar­min -f com1 -o gpx -F da­teiname
Da­zu muss der Emp­fän­ger an der rich­ti­gen Schnitt­stel­le (hier COM1)
-f com1
an­ge­schlos­sen sein. Ein sehr ähn­li­ches Kom­man­do liest die Track­punk­te aus. Da­zu ist «-w» durch «-t» zu er­set­zen und der Da­teiname an­zu­pas­sen.
Ko­pie­ren Sie gps­ba­bel in das Ver­zeich­nis von GNavigia und ver­bin­den Sie den GPS Emp­fän­ger mit der se­ri­el­len Schnitt­stel­le. Star­ten Sie GNavigia und wäh­len Sie «Ex­tras/GPS Da­ten aus­le­sen». Der Dia­log  «Da­ten vom GPS Emp­fän­ger ein­le­sen» er­laubt die An­ga­be des Aus­le­se­pro­gramms so­wie des Ver­zeich­nis­ses in dem die Da­ten ab­ge­legt wer­den. Wenn Sie die In­stal­la­ti­ons­ver­si­on von GNavigia be­nut­zen, wird das aus­führ­ba­re Pro­gramm zu­sam­men mit gps­ba­bel in ein ver­si­ons­ab­hän­gi­ges Ver­zeich­nis ge­spielt. Ge­gen Sie da­her gps­ba­bel oh­ne Pfad­na­men an!
Da zwei Da­tei­en aus­ge­le­sen wer­den müs­sen, ist der an­zu­ge­ben­de Da­teiname nicht der end­gül­ti­ge. Viel­mehr wird er vom Pro­gramm selbst um Ken­nun­gen für Weg­punk­te und Tracks er­gänzt. Im Feld «Da­teiname/Be­zeich­nung» wird kei­ne En­dung an­ge­ge­ben. Die­se ori­en­tiert sich statt­des­sen an dem im Kom­man­do un­ter «-o» an­ge­ge­ben Aus­ga­be­da­tei­typ. Wenn Sie den Da­tein­amen frei­las­sen, wird ein Na­me aus Da­tum und Uhr­zeit ge­ne­riert.
Da­tei­en wer­den nie­mals über­schrie­ben. Bei exis­tie­ren­den Da­tei­en wird ei­ne fort­lau­fen­de, drei­stel­li­ge Num­mer in den Da­tein­amen ein­ge­fügt.
*
Die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Pro­gram­me ge­schieht über ei­ne Aus­ga­be­da­tei, die in­tern an­ge­legt wird. Um zu er­ken­nen, ob das Aus­le­sen er­folg­reich war, muss ei­ne Ken­nung de­fi­niert wer­den, die auf ei­nen Feh­ler hin­deu­tet. Ge­ben Sie die­se Feh­ler­ken­nung in das zu­ge­hö­ri­ge Ein­ga­be­feld ein. Die Ken­nung wird an ei­ner be­lie­bi­gen Stel­le im Text ge­sucht und in­ter­pre­tiert. Mar­kie­ren Sie die Op­ti­ons­schalt­flä­che «Ok, wenn Feh­ler­da­tei leer», falls die Da­tei­län­ge 0 auf ei­ne feh­ler­freie Ver­ar­bei­tung hin­deu­tet. Die­ses Kri­te­ri­um setzt vor­aus, dass Sie nicht zu­sätz­li­che De­bu­g­aus­ga­ben für das Aus­le­se­pro­gramm de­fi­nie­ren.
Die Kom­man­do­zei­len­pa­ra­me­ter für GPS-Emp­fän­ger wer­den be­nut­zer­be­zo­gen ge­spei­chert, so­dass je­der Be­nut­zer, der GPS-Daten aus­le­sen will, ein­mal die­se Ein­tra­gun­gen vor­neh­men muss. Da­für wer­den zwei ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten ge­spei­chert, ei­ne frei Ein­ga­be, die für ei­nen be­lie­bi­gen Emp­fän­ger be­nutzt wer­den kann und die Stan­dar­de­in­stel­lung für ei­nen Gar­min Ge­ko 201, mit des­sen Pa­ra­me­ter Sie die al­ler­meis­ten Gar­min Emp­fän­ger be­reits ab­de­cken dürf­ten.
Das Aus­le­sen der Da­ten aus dem Emp­fän­ger geht ent­we­der ra­send schnell (am USB-Port) oder ist ei­ne sehr lang­wie­ri­ge An­ge­le­gen­heit und mach­mal ist man ver­sucht den Vor­gang ab­zu­bre­chen, weil die Ein­ga­be­auf­for­de­rung mi­nu­ten­lang nicht zuckt. Um dem vor­zu­beu­gen, zeigt GNavigia ei­nen Fort­schritts­bal­ken an, der ei­ne ge­schätz­te Lauf­zeit wie­der­gibt. Um ei­ne rea­lis­ti­sche Ab­schät­zung der Lauf­zeit zu er­hal­ten, be­nö­tigt das Pro­gramm ei­ne Zahl für die un­ge­fäh­re Be­le­gung des Track­spei­chers. Bei Gar­min Emp­fän­gern kön­nen Sie die­se Zahl dort ab­le­sen, wo Sie auch die Lis­te der Tracks fin­den. Aber be­ach­ten Sie:
Die Be­le­gung des Track­spei­chers be­zeich­net le­dig­lich die des «Ac­ti­ve Log», nicht die Ge­samt­zahl aus Ac­tive-Log- und Track­spei­cher. Zwar sind im Track­spei­cher kom­pri­mier­te Da­ten­men­gen ab­ge­legt und die­se sind in der Re­gel deut­lich klei­ner als die im Ac­tive-Log, aber bei vol­ler Be­le­gung kön­nen sie den­noch 35% der Men­ge ei­nes voll be­leg­ten Ac­tive-Log Spei­chers aus­ma­chen, wes­halb theo­re­tisch 135% Be­le­gung mög­lich wä­ren. Die­se Kor­rek­tur wird vom Pro­gramm durch An­ga­be der un­ge­fäh­ren Men­ge im Grup­pen­feld «Ge­spei­cher­te Track­punk­te» vor­ge­nom­men. Die Aus­wahl «Mit­tel» fügt 15% der ma­xi­ma­len Lauf­zeit hin­zu, «Vie­le» 30%. Die tat­säch­li­che Lauf­zeit wird vom Pro­gramm re­gis­triert und ein Kor­rek­tur­fak­tor be­rech­net, der beim nächs­ten Aus­le­sen an­ge­hal­ten wird. Die Vor­be­le­gung der Ra­dio­schalt­flä­chen ist im­mer «Kei­ne».
Nach dem Ein­le­sen der Da­ten wer­den Sie, wenn das Gerät län­ger als 20 Se­kun­den ge­braucht hat, ge­fragt, ob Sie die er­mit­tel­te Lauf­zeit in die Re­gis­trie­rungs­da­ten­bank ein­tra­gen wol­len. Wenn Sie nicht ver­ges­sen ha­ben, die Be­le­gung kor­rekt an­zu­ge­ben, soll­ten Sie nach dem ers­ten Aus­le­sen die­se Fra­ge be­ja­hen, weil erst mit den er­mit­tel­ten Wer­ten beim nächs­ten Mal rea­lis­ti­sche Lauf­zei­ten be­rech­net wer­den kön­nen.

Über­tra­gen von Tracks auf den GPS-Emp­fän­ger


Das Über­tra­gen von Tracks auf den GPS-Emp­fän­ger, zu deutsch Upload, wur­de für ein­zel­ne Tracks und für zu­sam­men­ge­fass­te Tracks im­ple­men­tiert. Da­bei wer­den die Rand­be­din­gun­gen be­rück­sich­tigt, wie ma­xi­ma­le An­zahl von Track­punk­ten pro Track, ma­xi­ma­le An­zahl der Tracks und Na­mens­län­gen.
Wenn Sie Tracks aus­wäh­len, se­hen Sie den­sel­ben Dia­log wie auch bei der Aus­wahl von Tracks für Ob­jek­te. Sie kön­nen auch hier die Tracks sor­tie­ren, doch macht sich das am En­de nur dann be­merk­bar, wenn Sie nach dem Be­stä­ti­gen der Aus­wahl die Fra­ge, ob die Tracks zu­sam­men­ge­fasst wer­den sol­len, be­ja­hen. Denn nur dann be­stimmt die Rei­hen­fol­ge das Er­geb­nis. Wenn Sie die Tracks nicht zu­sam­men­fas­sen, er­hal­ten Sie al­len­falls Aus­kunft dar­über, ob die Tracks prin­zi­pi­ell lücken­los zu­sam­men­pas­sen, denn auf dem GPS-Emp­fän­ger ist die Rei­hen­fol­ge al­lein vom Track­na­men ab­hän­gig, so­dass hier­zu ei­ne ge­wis­se Pla­nung bei der Ver­ga­be der Track­na­men er­for­der­lich ist.
Ei­ne Mög­lich­keit der Kon­trol­le be­steht dar­in, ein Ob­jekt zu er­zeu­gen und die frag­li­chen Tracks dar­un­ter zu se­lek­tie­ren. Im Rah­men die­ser Aus­wahl er­folgt bei ent­spre­chen­der Ein­stel­lung der Op­tio­nen ei­ne Sor­tie­rung, die sich in der Dar­stel­lung im Baum ab­le­sen lässt. Än­dern Sie die Track­na­men, so­dass sie am En­de ei­ne na­tür­li­che al­pha­be­ti­sche Rei­hen­fol­ge auf­wei­sen. Über­tra­gen Sie erst dann die Tracks zum GPS-Emp­fän­ger.
  Ei­ne Be­son­der­heit stellt die An­ga­be der Op­tio­nen dar. Ei­ne der größ­ten Schwä­chen des viel be­nutz­ten Pro­gramms gps­ba­bel.exe (http://www.gps­ba­bel.org) ist die Tat­sa­che, dass die Rei­hen­fol­ge der Pa­ra­me­ter we­sent­lich ist für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Appli­ka­ti­on. Lei­der ist die hier er­for­der­li­che Rei­hen­fol­ge so, dass die tem­po­rä­re Da­tei, aus der die Da­ten letzt­lich ge­le­sen wer­den, nicht ans En­de der Op­tio­nen ge­stellt wer­den kann. Da­her wird der Pa­ra­me­ter der tem­po­rä­ren Da­tei an der Stel­le von {f} (für file) ein­ge­fügt, so vor­han­den. Da­durch las­sen sich all­ge­mei­ne For­mu­lie­run­gen für be­lie­bi­ge Pro­gram­me um­set­zen. Für gps­ba­bel gel­ten die fol­gen­den Pa­ra­me­ter:
 -t -i gpx -f {f} -o gar­min -F com1
Da­rin wird die tem­po­rä­re Da­tei von GNavigia er­setzt. Für com1 wird die­je­ni­ge Schnitt­stel­le an­ge­ge­ben, an die der GPS-Emp­fän­ger an­ge­schlos­sen ist.
Ent­spre­chend der Dar­stel­lung fehlt das Über­tra­gen von Weg­punk­ten auf den GPS-Emp­fän­ger. Da die Über­tra­gung von Rou­ten zur Na­vi­ga­ti­on we­gen der meist ge­rin­ge­ren An­zahl von Punk­ten we­ni­ger ef­fek­tiv ist als die Über­tra­gung von Tracks, wur­de die Über­tra­gung von Rou­ten eben­falls zu­rück­ge­stellt.