Der Rhein zwi­schen Ko­blenz und Bin­gen

Mit Kin­dern von Bonn nach Bin­gen

Zum ers­ten Mal fah­ren die Kin­der ei­ne Rad­tour mit ei­ge­nem Rad und demje­ni­gen Teil der Aus­rüs­tung, den sie selbst brau­chen.
*
Wir star­ten am spä­ten Vor­mit­tag des Pfingst­sams­tags in Bonn. Das Wet­ter ist bes­ser als die Vor­her­sa­ge. Al­lein das Hoch­was­ser am Rhein, das wir noch des öf­te­ren auf die­ser Tour durch­fah­ren müs­sen, macht uns et­was Sor­gen. Aber bis auf ei­ni­ge spek­ta­ku­lä­re Fluss­durch­que­run­gen er­le­ben wir kei­ne Ein­schrän­kun­gen hin­sicht­lich der Rei­se­rou­te. Und das ist gut so, denn die Fahrt ent­lang der viel be­fah­re­ren Bun­des­s­tra­ße  9 ist mit Kin­dern nicht ge­ra­de sehr an­ge­nehm.
*
Mit zu­neh­mend schlech­ter wer­den­dem Wet­ter fah­ren wir nach Sü­den. Zum Glück steht die­ses Wet­ter für Win­de aus nörd­li­cher Rich­tung. Und so wer­den wir kräf­tig nach Sü­den ge­trie­ben. Die Stre­cke zwi­schen Bonn und Ko­blenz ist zwar nicht lang­wei­lig, kann aber mit der Stre­cke Ko­blenz-Bin­gen nicht kon­kur­rie­ren.
*
Im­mer be­glei­tet von Hoch­was­ser (hier ein Bild vom son­ni­gen zwei­ten Tag), pas­sie­ren wir die über­flu­te­ten Stel­len des Lein­pfa­des. Die Kin­der ha­ben ih­re Freu­de an den sanft über die Ufer schwap­pen­den Flu­ten. Nur wenn ein grö­ße­res Schiff rhein­auf­wärts fährt, gibt es auch nen­nens­wer­te Über­schwem­mun­gen, bei de­nen die Rä­der merk­lich im Was­ser ver­sin­ken.