De­nia, Bar­ce­lo­na, Mil­lau

Drei Ei­li­ge auf dem Weg nach Spa­ni­en

Am StrandOk­to­ber 2005: «Drei Ei­li­ge auf dem Weg nach Spa­ni­en», könn­te man die­ses Bild nen­nen, wenn es nicht schon am Strand von Be­ni­dorm ent­stan­den wä­re. Es ist 17 Uhr, fried­lich, der Strand leer. Wir ha­ben in der Tat ei­nen lan­gen Weg hin­ter uns.
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 Be­ni­dorm ist auf die­ser Rei­se nur ein Aus­flugs­ziel. Wir ha­ben das Au­to ge­wählt, um un­ab­hän­gig zu sein und un­ter­wegs noch et­was von der Viel­falt der fran­zö­si­schen Le Puy en VelayLand­schaft zu se­hen und na­tür­lich auch das Via­duc de Mil­lau. Al­so fah­ren wir we­ni­ger zü­gig als der Ti­tel ver­mu­ten lässt von Bonn über Lu­xem­burg, Lyon und St. Eti­enne nach le Puy. Bei strö­men­dem Re­gen hal­ten wir uns an die 110 km/h die jetzt noch er­laubt sind, spä­ter an die 90 auf den recht gut Bonn - Millau - Déniabe­fahr­ba­ren Na­tio­nal­stra­ßen und zu­letzt dann an das, was die Stra­ßen durch die Schluch­ten des Tarn noch so ge­ra­de zu­las­sen.
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Es klart ge­gen Nach­mit­tag auf, ge­ra­de als wir Lyon er­rei­chen. Die aben­teu­er­li­che Au­to­bahn nach Saint Eti­enne ist tro­cken. Unabläs­sig geht es auf und ab und auf der Rück­fahrt muss ich öf­ter in den 4. Gang zu­rück­schal­ten, ent­we­der, um den Bus den Berg hin­auf zu be­kom­men oder um ihn bergab zu brem­sen. Da­zu spä­ter. Wir sind um 4 Uhr in Bonn ge­st­ar­tet und ste­hen et­wa 12 Stun­den spä­ter ober­halb von Sain­te Eni­mie, dem größ­ten Ort in den Gor­ges du Tarn. Von hier wer­den wir durch die Schluch­ten fah­ren und nach 1050 Ki­lo­me­tern in Mil­lau ein­tref­fen...

Kar­ten­ma­te­ri­al: Berann, Eu­ro­pa­kar­te. © www.falk.de.
Mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung MairDu­mont / Stu­dio Berann/Viel­kind.