Ei­ne Rei­se nach Süd­frank­reich

Auf der Wein­stra­ße durch das El­saß

Deutsches WeintorDie­se Rei­se ist der ers­te län­ge­re Frank­rei­ch­ur­laub mei­ner Frau und der zwei­te über­haupt mit ei­nem Wohn­mo­bil. Und da­mit die Fahrt nicht zu lang­wei­lig wird, ver­su­che ich al­les zu­sam­men zu tra­gen, was ich von Frank­reich öst­lich des Li­mou­sin bis da­hin ge­se­hen und für se­hens­wert be­fun­den ha­be. Und so be­ginnt die­se Rei­se, die uns bis Nar­bonne brin­gen wird, mit ei­nem so ver­trau­ten Land­strich, der fran­zö­si­schen Wein­stra­ße. Französische Weinstraße Seit Eu­ro­pa im­mer mehr zu­sam­men­wächst, pas­siert man das mo­nu­men­ta­le Deut­sche Wein­tor oh­ne je­de Kon­trol­le - und be­fin­det sich in ei­nem be­son­de­ren Stück Frank­reich.
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Im El­saß ha­ben sich die deut­sche B(r)au- und die fran­zö­si­sche Ess­kunst zu ei­nem Sinn­bild für die Kraft des In­te­gra­ti­ven ent­wi­ckelt. Die Tra­di­ti­on hat hier aus der Not ei­ne Tu­gend ge­macht, hat den stän­di­gen Wech­sel der Herr­scher und An­sich­ten ei­nem hö­he­ren Ziel un­ter­wor­fen, der Kul­ti­vie­rung ei­ner ur­ei­ge­nen Le­bens­art. Und nur der Ar­ti­kel auf dem Schild an der Haus­wand, das zur Ter­ras­se weist, deu­tet noch dar­auf hin, in wel­chem Land man sich hier be­fin­det. Ei­gent­lich ist al­les wie auf der an­de­ren Rhein­sei­te. Es gibt Wein­fes­te, def­ti­ges Es­sen, wun­der­schö­ne Häu­ser und das bes­te Bier Frank­reichs, ge­braut nach deut­schem Rein­heits­ge­bot.