4 Vallées

Haup­tort Ver­bier

4 Vallées Dass wir Ver­bier nicht an den An­fang der Ge­schich­te ge­rückt ha­ben, liegt nicht nur an der Tat­sa­che, dass wir dies­mal in Nen­daz woh­nen, son­dern dar­an, dass Ver­bier die am we­nigs­ten span­nen­den Pis­ten zum Ge­samts­ki­ge­biet bei­trägt, wenn auch ver­mut­lich die meis­ten. Dass mei­ne Frau dort an­ge­fah­ren wird, hebt das Ge­biet auch nicht ge­ra­de in der Punk­te­wer­tung nach vor­ne. Bei schlech­ten Schnee­ver­hält­nis­sen ist es aber der wohl am bes­ten be­fahr­ba­re Ge­biets­teil, wie schon zu­vor be­schrie­ben.
4 Vallées*
Wenn man die 4 Vallées un­will­kür­lich mit Ver­bier ver­bin­det, dann si­cher we­gen der Ex­klu­si­vi­tät der La­ge und der An­zahl der Gäs­te­bet­ten. Und wer den Après-Ski über den Ski stellt, der wird wo­an­ders wohl kei­ne ech­te Al­ter­na­ti­ve fin­den. In die­sem Zu­sam­men­hang muss man auch lo­bend er­wäh­nen, dass die 4 Vallées ins­ge­sam­t  mit Hüt­ten gut ver­sorgt sind. Bei grif­fi­gem Schnee sind die Ab­fahr­ten vom At­te­las aus­ge­spro­chen span­nend und am frü­hen Mor­gen bei frei­er Bahn hat die ei­ne oder an­de­re das Zeug zum «ki­lomètre lan­cé».
4 Vallées*
Ich selbst bin auch gar nicht ge­gen die vie­len Sta­tis­ten, die sich hier oft mehr schlecht als recht die zum Teil an­spruchs­vol­len und stei­len Pis­ten hin­un­ter­quä­len. Ich um­kur­ve sie ganz ger­ne. Das schult die Be­we­gungs­fä­hig­keit und er­laubt es ei­nem, in dra­ma­ti­schen Si­tua­tio­nen einen Ha­ken zu schla­gen und aus­zu­wei­chen. Und dann be­nö­tigt man Ver­bier ja noch als Zu­fahrt zu und Rück­kehr von so ein­zig­ar­ti­gen Ski­rou­ten wie der nach la Tzou­mas, die am Lac des Vaux be­ginnt. Und an­ders als der Mont Fort, der zu Nen­daz ge­hört, liegt der Mont Gelé ganz auf dem Bo­den von Ver­bier.
4 Vallées*
Ge­liebt und ge­fürch­tet zu­gleich für sei­ne Süd­hän­ge mit un­be­stän­di­ger Schnee­qua­li­tät ist das Teils­ki­ge­biet Sa­vo­ley­res, das die Ver­bin­dung mit La Tzou­mas rea­li­siert. Von Ver­bier aus ist es nur mit dem Ski­bus zu er­rei­chen, zu­rück geht es über einen lan­gen aber mit hin­rei­chen­dem Ge­fäl­le ver­se­he­nen Zieh­weg, teil­wei­se sehr ma­le­risch durch Wald, bis hin­un­ter zur Médran, dem Dreh- und An­gel­punkt der Bah­nen von le Cha­ble/Ver­bier. Die Pis­ten selbst sind eher was für An­fän­ger, zu­sam­men mit la Tzou­mas kann man sich aber nicht über das An­ge­bot be­kla­gen.