Galibier Thabor
Valmeinier, der kleinere Teil des Skigebiets
Rechts: Die Station Valmeinier 1800 kann man beim besten Willen nicht als gewachsenen Ort bezeichnen, dafür wirkt die Anlage zu künstlich. Andererseits hat man auf Hochhausbebauung verzichtet, was den Hauptort gut in Szene setzt. Das hässlichste Bauwerk, solches darf in einem französischen Skigebiet offensicht nicht fehlen, ist das Parkhaus. Auch Saas Fee besitzt ein vergleichbares Bauwerk, aber da ist es einfach besser in die Landschaft eingepasst.
Der «Bunker» wirkt insbesondere von der durch das Tal der Neuvache verlaufenden Piste aus grausig, aus dem Skigebiet heraus nimmt man ihn kaum war. Insgesamt bietet Valmeinier ein offenes Gelände ohne Baumbestand, weshalb sich Häuser hier auch nicht hinter Wäldern verstecken können. Wegen der großen Höhe wird man der Südwestlage zum Trotz praktisch immer
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Im Gegenzug gibt es im Umfeld von Valmeinier 1500 und Armera durchaus
einige hübsch anzuschauende Flecken. Bei Armera überquert ein
Lift das Tal der Neuvache, 100 Höhenmeter absteigend. Zusammen mit
den sich anschließenden, ebenfalls sehr langsamen Liften scheint
man eine Ewigkeit unterwegs zu sein, ehe man den Gipfel des Gros Crey
erreicht. Unbestreitbar liegen hier die aufregendsten Pisten des
Reviers, die Anfänger vor gewisse Schwierigkeiten stellen. Hier
versagt dann auch die Farbgebung: Die in einigen Abschnitten recht
steilen und auch engen Ziehwege dürften auf keinen Fall im
Liftplan grün eingezeichnet sein! Hier spielen sich dramatische
Szenen ab, die meist mit Stürzen enden. Für Anfänger
hält Valmeinier zahlreiche besser geeignete Pisten bereit.