Bre­ta­gne - ein Fa­zit

Rück­blick auf ei­ne Rei­se

Wir schau­en zu­rück auf die Rei­se in die Bre­ta­gne, auf Hin­kel­stei­ne, to­sen­de Bran­dung, wei­te Land­schaf­ten, his­to­ri­sche Bau­wer­ke, Leucht­tür­me und ro­te Fel­sen - und auf das Meer. Lei­der ha­ben wir auf die­ser Fahrt doch nicht al­le Ge­gen­den der Bre­ta­gne ge­se­hen, ins­be­son­de­re las­sen wir den süd­li­chen Teil und die Süd­west­küs­te aus, die wir für ein an­de­res Jahr vor­mer­ken. Dort soll es ja auch viel son­ni­ger und wär­mer sein, als im kal­ten Nor­den...
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Nicht zu ver­glei­chen mit der Wei­te der Strän­de der Ile d’Oléron, aber im­mer ab­wechs­lungs­reich und meist mit fei­nem Sand aus­ge­stat­tet, die Strän­de der Bre­ta­gne. Durch den gro­ßen Ti­den­hub fal­len wei­te Tei­le der Strän­de tro­cken, was viel Platz für Dra­chen­stei­gen und Ball­spie­le bie­tet.
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Wir ver­las­sen den Cam­ping­platz bei Cro­zon ge­gen 10 Uhr. Wir neh­men die süd­li­che Rou­te über Château­lin, Quim­per, Quim­per­lé, Lori­ent und Ploër­mel nach Ren­nes. Zwei­mal tan­ken wir auf die­ser Fahrt, die uns nach fast ge­nau 1200 km wie­der nach Hau­se bringt. Da­bei trifft mich in La­val fast der Schlag: Mit der Tan­kna­del auf 0 er­rei­chen wir die Tank­säu­len des Cen­tre Com­mer­ci­al. 81,5 l schluckt der 80-l-Tank des Wa­gens. Dass ich mich beim Ver­brauch ver­rech­net ha­be, liegt an zwei Fak­to­ren: Der Kühl­schrank und die Kli­ma­an­la­ge ver­brau­chen zu­sam­men auf die­sem Teil­stück et­wa 1 l Kraft­stoff auf 100 km.
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Nach nur 2800 km sind wir wie­der zu­rück in Bonn. Wir ha­ben ei­nen un­spek­ta­ku­lä­ren Ur­laub hin­ter uns. In die­sem Ur­laub ha­ben wir im Durchnitt et­wa Ffr 450.- für das Abend­es­sen aus­ge­ben, was in­cl. der Kos­ten für den Aus­land­sein­satz der Eu­ro­card ca. DM 130.- ent­spricht. Noch ein Wort zur Kar­te: Nach­dem ich in Frank­reich beim Ba­rum­tausch über 3% Pro­vi­si­on be­zah­len muss, bin ich vom bar­geld­lo­sen Zah­lungs­ver­kehr end­gül­tig über­zeugt. Und das geht nir­gend­wo so gut wie in Frank­reich!