Grand Massif   

Flaine, les Car­roz, Mo­ril­lon, Sa­moëns und Sixt

Als ich 1995 nach Flaine kam, er­schi­en mir die An­samm­lung von Be­ton­klöt­zen als ein ei­gen­ar­ti­ger, künst­li­cher Ort. Ich war scho­ckiert. Da­bei ist Flaine doch preis­ge­krönt für sei­ne Archi­tek­tur und die An­ord­nung sei­ner Ge­bäu­de. Es ge­hört zum na­tio­na­len Kul­tur­er­be Frank­reichs.
Letzt­lich fährt man aber we­gen des Ski­ge­biets nach Flaine, das durch den Zu­sam­menschluss meh­re­rer Or­te zum «Grand Massif» ei­ne statt­li­che Grö­ße er­reicht. Klei­ner als die großen Ge­bie­te der Ta­ren­tai­se und grö­ßer als Ga­li­bier Tha­bor oder Isch­gl/Sam­naun bie­tet es lan­ge Ab­fahr­ten und ei­ni­ge span­nen­de Pis­ten, von de­nen wir nur des­halb be­rich­ten kön­nen, weil wir sie, da ge­schlos­sen, «hors pis­te» fah­ren. Mehr las­sen die pre­kä­ren Schnee­ver­hält­nis­se nicht zu. So wird der Ur­laub An­fang Ja­nu­ar 2015 ei­ne ech­te Her­aus­for­de­rung, auch wenn sich von der Rei­se­grup­pe nie­mand au­ßer mir be­kla­gen wird.
Flaine, da­mals ...

... und heu­te:
Flaine 2015 Flaine 2015 Flaine 2015 Flaine 2015 Flaine 2015 Flaine 2015

Dass ich ge­ra­de im Mo­ment des An­schlags auf Char­lie Heb­do in Frank­reich bin, ist tra­gisch. «Je suis Char­lie» ist der Schrift­zug, den die Mit­ar­bei­ter der Berg­bah­nen an al­len Sta­tio­nen aus­hän­gen. Dem schlie­ße ich mich an.