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En De­tail: Dar­stel­lung von Tracks, Track- und Weg­punk­ten


En De­tail: Die Dar­stel­lung

Das Ver­wal­tungs­fens­ter um­fasst die Rei­ter Dar­stel­lung, Tracks, Weg­punk­te, Ob­jek­te, Fo­tos und Na­vi­ga­ti­on. We­gen der um­fas­sen­den Dar­stel­lungs- und Be­ar­bei­tungs­mög­lich­kei­ten, die die Rei­ter be­reit­stel­len, wer­de ich den Ober­be­griff «Ver­wal­tungs­fens­ter» be­nut­zen.
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 Der Rei­ter «Dar­stel­lung» zeigt die­je­ni­gen In­hal­te, die ak­tu­ell auf der Dar­stel­lungs­flä­che aus­ge­wählt sind. Der In­halt glie­dert sich in:
  • Do­ku­men­tei­gen­schaf­ten, na­ment­lich Do­ku­ment­ti­tel, Do­ku­ment- und Pro­gramm­ver­si­on, er­mit­telt aus der Ver­si­ons­num­mer der .NET-Assem­b­ly. Hier sind kei­ne Ein­stel­lun­gen zu tä­ti­gen.
  • Kar­ten­dar­stel­lung. Le­gen Sie hier den Fang­kreis in Pi­xeln und die Maß­stab­szahl fest, letz­te­re dann, wenn Sie den Maß­stab nicht über das Maus­rad fest­le­gen kön­nen.
Wei­te­re GPS-Ele­men­te wer­den an­ge­zeigt, wenn sie se­lek­tiert wur­den, ins­be­son­de­re:
  • GPS Track­punkt. Die­ser Ab­schnitt zeigt die Lis­te der zur­zeit in der Gra­fik se­lek­tier­ten Track­punk­te an. Je­der Track­punkt kann, so wie die Lis­te selbst, auf- und zu­ge­klappt wer­den.  Ei­nes der wich­tigs­ten At­tri­bu­te ist «De­le­ted», das zwi­schen ge­löscht («true») und nicht ge­löscht («fal­se») um­ge­schal­tet wer­den kann. Um die­ses Fea­ture sinn­voll zu ver­wen­den, soll­ten Sie zu­vor die An­sicht auf «Track­punk­te an­zei­gen» ge­schal­tet ha­ben.
    Das Kon­zept der «auf ge­löscht ge­setz­ten» Track- und Weg­punk­te und die kon­se­quen­te An­wen­dung von Re­fe­ren­zen auf nach­fol­gen­de und vor­aus­ge­hen­de Punk­te führt zur An­zei­ge von «Pre­viousTrack­pointNotDe­le­ted» und «Nex­tTrack­pointNotDe­le­ted», ein Um­stand, der da­zu ge­nutzt wer­den kann, in die­ser Dar­stel­lung die Lis­te al­ler nicht ge­lösch­ten Track­punk­te ei­nes Tracks durch­zu­ge­hen. Denn je­der hier re­fe­ren­zier­te Punkt oder Track kann auf­ge­klappt und hin­sicht­lich der Atrri­bu­te ge­än­dert wer­den.
    Je­der Track­punkt wird beim Ein­le­sen aus der GPX-Datei mit ei­nem Na­men ver­se­hen, der aus ei­nem pro­gram­min­ter­nen Iden­ti­fi­ka­tor und ei­ner vor­an­ge­stell­ten, durch ein Leer­zei­chen ge­trenn­ten Ken­nung («T») be­steht. Sie soll­ten den Na­men nicht än­dern. Die Hö­he (Ele­va­ti­on) soll­te stets in run­den Me­ter­wer­ten an­ge­ge­ben wer­den, da die Ge­nau­ig­keit der Hö­hen­be­stim­mung mit­tels GPS nur im 10-Meter­be­reich liegt. Klei­ne Dif­fe­ren­zen wer­den vom Pro­gramm zur­zeit je­doch noch auf De­zi­me­ter ge­nau dar­ge­stellt. Hö­hen blei­ben un­ter al­len Ope­ra­tio­nen un­ver­än­dert und müs­sen, so sie an­ge­passt wer­den sol­len, hier ein­zeln von Hand be­ar­bei­tet wer­den.
    Je­der Track­punkt ver­weist auf den zu­ge­hö­ri­gen Track. Da­mit ist es mög­lich, Tracks an die­ser Stel­le zu be­ar­bei­ten. Stan­dard­mä­ßig er­folgt die Be­ar­bei­tung un­ter dem Rei­ter «Tracks», wo sie dann auch be­schrie­ben wird.

  • GPS Weg­punkt. Lis­te al­ler aus­ge­wähl­ten Weg­punk­te. Än­dern Sie hier die At­tri­bu­te. Zur Dar­stel­lung kom­men der Na­me und die Be­schrei­bung, die in Klam­mern ge­setzt wird, so­wie die Hö­he, so­fern die An­zei­ge von Hö­hen zu­ge­schal­tet ist. We­gen der oft­mals gro­ßen Feh­ler in der Hö­he ist es rat­sam, die Dar­stel­lung der Hö­hen wäh­rend der Be­ar­bei­tung zu­zu­schal­ten. Für die Ei­gen­schaf­ten­fens­ter wur­de der et­was ge­stelz­te Aus­druck «Ele­va­ti­on» ge­wählt, der in den gro­ßen eu­ro­päi­schen Spra­chen ver­stan­den wird.

En De­tail: Tracks und Track­punk­te

rack­punk­te sind die Grund­la­ge al­ler Be­trach­tun­gen, die wir bis­her an­ge­stellt ha­ben. Mit ih­ren we­ni­gen At­tri­bu­ten sind sie eben­so ge­nüg­sam wie aus­sa­ge­st­ark und tre­ten in der Dif­fe­renz als Di­stan­zen oder Ge­schwin­dig­kei­ten und in der Sum­me der Di­stan­zen als Ge­samt­län­ge der über­ge­ord­ne­ten GPS-Ele­men­te auf, den Tracks. Track­punk­te wer­den un­ter dem Rei­ter «Dar­stel­lung» be­ar­bei­tet, wo­bei die At­tri­bu­te «ge­löscht», «se­lek­tiert» und «Ele­va­ti­on» von prak­ti­scher Be­deu­tung sind. Die meis­ten Ope­ra­tio­nen auf Track­punk­ten er­fol­gen über die Gra­fik, hier ist ins­be­son­de­re das Ver­schie­ben an ei­ne neue Po­si­ti­on zu er­wäh­nen. Hat man ei­ne Track­punkt se­lek­tiert, so er­reicht man den zu­ge­hö­ri­gen Track eben­falls aus dem Ei­gen­schaf­ten­fens­ter «Dar­stel­lung» durch Auf­klap­pen des At­tri­buts «Track».
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Der Rei­ter «Tracks» bie­tet die Mög­lich­keit, von Track­punkt zu Track­punkt zu na­vi­gie­ren. Hat man die­sen Rei­ter in den Vor­der­grund ge­bracht, so wird zu­gleich der zu­ge­hö­ri­ge Track in­ver­tiert und sicht­bar ge­rollt. Mit den Schalt­flä­chen «An­fang» und «En­de» po­si­tio­niert man Aus­wahl und Gra­fik auf den ers­ten und letz­ten Track­punkt ei­nes Tracks, ge­löscht oder nicht, je nach Ein­stel­lung der Op­ti­on. Der ak­tu­ell se­lek­tier­te Track­punkt kann so­wohl da­selbst ge­löscht wer­den, als auch da­zu die­nen, den vor­aus­ge­hen­den oder nach­fol­gen­den Track­punkt zu lö­schen oder wie­der­her­zu­stel­len, je nach Sta­tus «De­le­ted». Wird die Op­ti­on «nur sicht­ba­re Tracks» ein­ge­schal­tet, wer­den nur Tracks an­ge­zeigt, die aus min­des­tens ei­nem nicht ge­lösch­ten Punkt be­ste­hen. Will man die­sen ein­zi­gen Punkt lö­schen, so se­lek­tiert man den Track in das Ei­gen­schaf­ten­fens­ter, klappt das At­tri­but «Fir­stTrack­pointNotDe­le­ted» auf und än­dert dort das At­tri­but «De­le­ted» auf «True».
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Ist in ei­nem Track ge­nau ein Track­punkt se­lek­tiert, so kann auch von hier aus das zu­vor be­reits be­schrie­be­ne Auf­spal­ten des Tracks be­gin­nen. Da die Tracks­lis­te nicht im­mer ge­nau syn­chron zu den ak­tu­el­len Ab­läu­fen ak­tua­li­siert wird, kann man die Lis­te «von Hand» ak­tua­li­sie­ren. Wei­te­re At­tri­bu­te des Tracks sind:
  • CountOfPoints: An­zahl der nicht ge­lösch­ten Track­punk­te und Ge­samt­zahl,
  • Fir­stTrack­point: Ers­ter Track­punkt im Track, ob ge­löscht oder nicht,
  • La­ti­tu­de und Lon­gi­tu­de, ge­erbt und stets 0,
  • Der Na­me, der von Na­tur aus nicht spre­chend ist und hier stets ein­ge­ge­ben wer­den soll­te,
  • Die Län­gen­an­ga­ben Luft­li­nie, TrackLengt­hMap und -Road so­wie die Ver­ti­calDi­stan­ce, die sich im­mer auf die nicht ge­lösch­ten Track­punk­te be­zie­hen,
  • so­wie die nicht be­leg­ten (und für spä­te­re An­wen­dun­gen re­ser­vier­ten) Re­fe­ren­zen auf Weg­punk­te, die An­fang und En­de des Tracks mar­kie­ren.
Das Da­tum wird zur­zeit für den von uns be­nut­zen GPS Emp­fän­ger im­mer auf den Mo­ment des Spei­cherns des Tracks fest­ge­legt. Es ist denk­bar, dass in spä­te­ren Ver­sio­nen hier der Mit­tel­wert der Da­tums­an­ga­ben der Track­punk­te oder das Da­tum des ers­ten, nicht ge­lösch­ten Track­punkts er­scheint.

En De­tail: Kom­bi­nie­ren und Auf­spal­ten von Tracks

Das Kom­bi­nie­ren und Auf­spal­ten von Tracks soll hier als Bei­spiel die­nen für ver­schie­de­ne Aspek­te des Pro­gramms. (Wer sich zu­nächst ei­nen Über­blick über die Ob­jekt­bil­dung ver­schaf­fen will, der kann spä­ter auch wie­der zu die­ser Stel­le zu­rück­keh­ren.)
Aufspalten von Tracks
Ge­ge­ben sei­en zwei Tracks, von de­nen der ers­te die ID 2554 tra­ge und der zwei­te die ID 2865. Klickt man auf die Schalt­flä­che zum Ver­bin­den der Tracks, die links ne­ben dem Un­do (Rück­gän­gig), zu fin­den ist, so kann man als­dann den let­zen Punkt im ers­ten Track (Hö­he 73m) ankli­cken und da­nach den ers­ten Punkt im zwei­ten Track (Hö­he 72m). Beim zwei­ten Klick wer­den die Tracks ver­bun­den.
Aufspalten von Tracks
Da sich in der Ob­jekt­ver­wal­tung aber bei­de Ob­jek­te wie­der­fin­den, er­folgt zu­nächst ein Hin­weis, dass der zwei­te Track, der ja nun an den ers­ten an­ge­schlos­sen wird, aus der Ob­jekt­ver­wal­tung ent­fernt wer­den wird. Die Ob­jekt­län­ge wird sich in die­sem Fall da­durch so­gar noch ge­ring­fü­gig ver­grö­ßern, weil die Stre­cke zwi­schen den bei­den Tracks nun auch Be­stand­teil der Ob­jekt­län­ge wird.
Aufspalten von Tracks
Nach die­ser Ak­ti­on ist ein Un­do (Rück­gän­gig) mög­lich. Klickt man dar­auf, so wer­den die bei­den Tracks wie­der ge­trennt, und zwar so, dass auch die GTD-Datei­en nach dem Spei­chern wie­der iden­tisch sind, zu­min­dest bis auf die An­ga­be, wel­che Ob­jek­te zur­zeit se­lek­tiert sind. Da­mit die Ob­jekt­grö­ße er­hal­ten bleibt, wird der auf­ge­trenn­te, zwei­te Track wie­der an das Ob­jekt an­ge­hängt. Die­se Ak­ti­on ist aber nicht mehr ein­deu­tig, weil der zu Be­ginn hin­zu­ge­füg­te, zwei­te Track ja nicht not­wen­di­ger Wei­se zum Ob­jekt hät­te ge­hö­ren müs­sen. Wir ha­ben das der Ein­fach­heit hal­ber ein­mal an­ge­nom­men. Da­her er­folgt ein Hin­weis, den Sie nicht ab­bre­chen kön­nen. Sie kön­nen nur da­nach den zwei­ten Track vom Ob­jekt lö­schen. Da die Ob­jek­te noch nicht in den Un­do/Re­do Mecha­nis­mus in­te­griert sind, ist die­se Ak­ti­on ggf. nur von kur­z­er Dau­er.
Aufspalten von Tracks
Nach die­ser Ak­ti­on ist ein Re­do (Wie­der­her­stel­len) mög­lich, das die Da­tei an den An­fangs­punkt zu­rück brin­gen sol­len. Das ge­lingt auch, al­ler­dings nur, wenn der zwei­te Track frü­her schon zum Ob­jekt ge­hört hat. In die­sem Fall wird der nun wie­der ab­ge­trenn­te, zwei­te Track dem Ob­jekt hin­zu­ge­fügt - und zwar un­mit­tel­bar nach dem ers­ten Track.
Aufspalten von Tracks

En De­tail: Dar­stel­lung der Weg­punk­te

Mit Ver­sion 2.8 er­hält GNavigia ei­ne völ­lig neu über­ar­bei­te­te Ver­sion der Weg­punkt­dar­stel­lung. Zen­tra­le Ei­gen­schaf­ten sind die Grö­ßen­än­de­rung von Sym­bo­len und Schrift auf der Grund­la­ge ei­nes op­tio­na­len Be­zugs­maß­stabs und die Ver­ga­be ei­ner An­zei­ge­prio­ri­tät auf der Ebe­ne der Fach­be­deu­tun­gen. Die Grund­la­gen sind un­ter Lay­out­op­tio­nen be­schrie­ben. Hier sol­len nur die Be­son­der­hei­ten für Weg­punk­te be­schrie­ben wer­den, für die es na­tür­lich auch ein be­son­ders cha­rak­te­ris­ti­sches Bei­spiel gibt, auch mit Hö­hen­da­ten. Die fol­gen­den An­ga­ben set­zen vor­aus, dass Sie wil­lens sind, Weg­punk­ten Fach­be­deu­tun­gen zu­zu­wei­sen und die­se mit Sti­len zu ver­bin­den. GNavigia wird mit ei­ner Vor­ga­be von fünf Netz­punktar­ten aus­ge­lie­fert, die Sie in der Lis­te der ver­füg­ba­ren Fach­be­deu­tun­gen un­ter Son­der­fäl­le fin­den.
Die Gra­fik­pa­ra­me­ter für Weg­punk­te be­rück­sich­ti­gen zu­sätz­li­che At­tri­bu­te, na­ment­lich Cmt, De­sc und Ele­va­ti­on. Die­se Da­ten wer­den si­cher­lich nicht im­mer und nicht für al­le Sti­le zu­gleich in der An­zei­ge be­nö­tigt, zu­mal ei­ne Aus­ga­be der Be­schrei­bung (De­sc) re­la­tiv viel Platz ein­neh­men kann. Da­her sind die ein­zel­nen At­tri­bu­te ge­trennt steu­er­bar. So kann ein Weg­punkt bei­spiels­wei­se ei­nen viel grö­ße­ren Schrift­zug für den Na­men auf­wei­sen als für die Hö­he. Die­se Fest­le­gun­gen wer­den über die Schalt­flä­che «An­ord­nung» ge­steu­ert, die er­scheint, wenn die Op­ti­on «Weg­punkt­stil» an­ge­hakt ist.


Die zen­tra­len Pa­ra­me­ter die­ser Steue­rung fin­den sich auch bei je­dem ein­zel­nen Weg­punkt wie­der, so­dass man von ei­ner kon­kur­rie­ren­den De­fi­ni­ti­on der Be­schrif­tungs­ele­men­te spre­chen kann. Der Stan­dard für al­le Weg­punk­te ist der Stil <Weg­punkt>, der ana­log zum Stil <Stan­dard> für die Dar­stel­lung all je­ner Weg­punk­te ver­ant­wort­lich ist, de­nen kei­ne Fach­be­deu­tung zu­ge­ord­net wur­de. Wenn Sie nicht da­mit ein­ver­stan­den sind, dass der Na­me und die Hö­he ei­nes Weg­punk­tes gleich groß und in ei­ner Zei­le hin­ter­ein­an­der an­ge­ord­net sind, dann wäh­len Sie den Stil <Weg­punkt> im Dia­log­feld der Sti­le aus und be­tä­ti­gen die Schalt­flä­che An­ord­nung...

Be­schrif­tungs­satz fest­le­gen

Um ei­nen Be­schrif­tungs­satz fest­zu­le­gen muss man in die­ser ers­ten Ver­sion noch rich­tig Hand an­le­gen. Da ein Ver­schie­ben durch An­fas­sen und Zie­hen die Im­ple­men­tie­rung ei­nes Gra­fi­ke­di­tors be­deu­ten wür­de, müs­sen Sie, wenn Sie ein schö­nes Lay­out ha­ben wol­len, wohl oder übel die Pa­ra­me­ter im Ei­gen­schaf­ten­feld un­ter Sons­ti­ges ein­zeln edi­tie­ren. Und es gibt noch an­de­re Schwä­chen, die Sie be­mer­ken wer­den. So wird das Sym­bol beim Start des Dia­logs im­mer zen­triert dar­ge­stellt, auch wenn we­nig Platz ist. Sie kön­nen des­sen Po­si­ti­on aber durch Dop­pelklick in die Dar­stel­lungs­flä­che ver­schie­ben, so wie im fol­gen­den Bild ge­sche­hen.
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Der Dia­log zur Fest­le­gung der Be­schrif­tungs­ele­men­te kann aber auch ei­ni­ge gu­te Din­ge, die die Ar­beit er­leich­tern. So merkt er sich sei­ne letz­te Grö­ße und Po­si­ti­on auf dem Bild­schirm und zeigt das ak­tu­el­le Hin­ter­grund­bild an, wenn ei­nes ein­ge­schal­tet ist. Hier wür­de ein Bild stö­ren, da es die op­tio­nal zu­schalt­ba­ren Hilfs­li­ni­en ver­deckt; zu­min­dest be­ein­träch­tigt es die Klar­heit der Dar­stel­lung. Schal­ten sie vor dem Fest­le­gen al­so ggf. die Dar­stel­lung des Hin­ter­grund­bil­des aus.
Auf der lin­ken Sei­te be­fin­den sich die vier Be­schrif­tungs­ele­men­te (Na­me, Ele­va­ti­on, De­sc und Cmt), die den Be­schrif­tungs­satz bil­den. Die leicht er­grau­ten At­tri­bu­te sind nicht edi­tier­bar und zei­gen den Na­men des je­wei­li­gen Be­schrif­tungs­ele­ments an. Im fol­gen­den Bei­spiel fin­den Sie ein Ar­ran­ge­ment, bei dem al­lein der Na­me (Ele­ment [0]) am Sym­bol an­ge­dockt wird. Al­le an­de­ren Ele­men­te wer­den re­la­tiv zu ei­nem zu­vor zu­ge­ord­ne­ten Ele­ment po­si­tio­niert, was be­deu­tet, dass, wenn man den Na­men re­la­tiv zum Sym­bol ver­schiebt, al­le an­de­ren Tei­le mit­wan­dern, sie blei­ben al­so zu­sam­men. Wür­de man je­des ein­zel­ne am Sym­bol fest­ma­chen, könn­te man je­des ein­zeln re­la­tiv zum Sym­bol ver­schie­ben, wür­de al­ler­dings den Ver­band aus­ein­an­der­rei­ßen.
Schau­en wir uns nun an, was Ele­ment [0] (Be­schrif­tung: Zer­matt) da­zu be­wegt, so schick zu er­schei­nen. Zu­nächst wid­men wir uns dem An­chorPoint, al­so dem An­ker­punkt, der durch ei­ne Klapp­lis­te be­dient wird und be­sagt, dass die Ecke UNTEN_RECHTS ge­nom­men wird. Die­se wird in der nächs­ten Zei­le (At­tachTo) mit dem Sym­bol ver­bun­den. Vor­sicht: Min­des­tens ein Ele­ment muss am Sym­bol an­lie­gen (At­tachTo Sym­bol), sonst wird gar nichts ge­zeich­net! At­tachToAP be­zeich­net den An­ker­punkt des Ob­jekts, an dem man das Ele­ment an­hängt. Beim Sym­bol, das punkt­för­mig ist, darf hier aus­nahms­wei­se Un­be­stimmt ste­hen. Al­le flä­chen­haft aus­ge­dehn­ten Ob­jek­te er­for­dern aber ei­ne kon­kre­te An­ga­be!
Das For­mat ist ein Schmuck­stück, das lei­der ex­trem ent­wick­ler­freund­lich ge­ra­ten ist. An die Stel­le von {0} wird da­selbst der Text ge­schrie­ben. Da­bei han­delt es sich um ei­ne Zei­chen­ket­te und die Null in ge­schweif­ten Klam­mern ist nur ein Platz­hal­ter. Schreibt man vor die­se Zei­chen die Zei­chen­ket­te "Weg­punkt " und so­mit ins­ge­samt "Weg­punkt {0}", so wür­de in der An­zei­ge nicht Zer­matt son­dern Weg­punkt Zer­matt ste­hen. Be­ach­ten Sie da­bei auch die Leer­zei­chen! Ein wei­te­res Bei­spiel ist die Er­gän­zung der Hö­hen­an­ga­be um die Ein­heit (Ele­ment [1]). Wenn Sie die drei Zei­chen {0} lö­schen oder be­schä­di­gen, ist das Er­geb­nis un­be­stimmt. Ein Block zum Ab­fan­gen von Feh­lern klam­mert die For­ma­tie­rung der Be­schrif­tung, so­dass gro­be Feh­ler al­len­falls da­zu füh­ren soll­ten, dass Sie nichts se­hen. Im Log­fi­le soll­te sich ein Hin­weis fin­den, auch wenn der wohl kaum be­sagt, was sie wirk­lich falsch ge­macht ha­ben.
Off­setEast und Off­setNorth ver­schie­ben die Be­schrif­tung um ei­nen ge­wis­sen Wert. Die­ser Wert wird in Pro­zent ge­mes­sen, und zwar in Pro­zent der Hö­he der Box, die mit­tels Hilfs­li­ni­en um den Text ge­zeich­net wor­den ist. Im vor­lie­gen­den Bei­spiel wur­de die Zei­chen­flä­che für den Text 2500 m um ein Fünf­tel ih­rer Hö­he nach Nor­den ge­scho­ben und so­mit an den Text für Na­me her­an­ge­rückt. Das Vor­zei­chen der Pro­z­ent­zahl ent­schei­det über die Rich­tung der Ver­schie­bung.
Der Wert Per­cen­ta­ge ist wie­der so ein Pro­zent­wert, der die re­la­ti­ve Grö­ße zur ur­sprüng­li­chen Fest­le­gung der Schrift­grö­ße fest­legt. Wer­te grö­ßer 100% ver­grö­ßern die Schrift, es gibt kei­ne ex­pli­zi­te Gren­ze, die den Be­nut­zer da­von ab­hal­ten wür­de, hier Un­sinn ein­zu­ge­ben. Zu­letzt sei noch auf das At­tri­but Show hin­ge­wie­sen, das es er­laubt, ein Ele­ment vor­über­ge­hend ein­fach ab­zu­schal­ten, oh­ne sei­ne sons­ti­gen Po­si­ti­ons­pa­ra­me­ter zu ver­än­dern. An die­sem Ele­ment soll­te dann aber kein wei­te­res hän­gen!

Das At­tri­but­bild für Weg­punk­te

Das At­tri­but­bild für Weg­punk­te ist in der letz­ten Zeit mäch­ti­ger ge­wor­den. Fol­gen­de Ei­gen­schaf­ten sind be­son­ders er­wäh­nens­wert:
  • Das An­zei­ge­ge­wicht ist hin­zu­ge­kom­men, da­mit die Zei­chen­rei­hen­fol­ge be­ein­flusst wer­den kann für Weg­punk­te mit iden­ti­scher Fach­be­deu­tung oder iden­ti­schem Stil. Das An­zei­ge­ge­wicht wird, um 1 ver­rin­gert, zum Ge­wicht der Fach­be­deu­tung hin­zu­ad­diert. Aber Vor­sicht: Wenn man ei­nem Stil ein Ge­wicht 15 und ei­nem an­de­ren ein Ge­wicht 16 gibt, dann wird ein Weg­punkt mit An­zei­ge­ge­wicht 2 zu­sam­men mit dem Stil mit Ge­wicht 16 (15+2-1) ge­zeich­net! Es ist dann Zu­fall, ob sich der hö­her­wer­ti­ge Stil durch­setzt oder nicht. Da­her soll­ten Sti­le im­mer in 10er-Schrit­ten ge­wich­tet wer­den.
  • Die An­zei­ge­art ent­schei­det dar­über, wel­che Fest­le­gung zur Dar­stel­lung der Be­schrif­tung her­an­ge­zo­gen wird. Die Wahl­mög­lich­kei­ten wer­den ei­ner Lis­te ent­nom­men. Ist hier In­di­vi­du­ell ein­ge­stellt, wird der Dar­stel­lungs­satz GpsLa­bel des Weg­punkts ge­nom­men, und zwar nur die­se, egal ob sinn­voll oder nicht. Wenn hin­ge­gen Fach­be­deu­tung ein­ge­tra­gen ist, wird der Be­schrif­tungs­satz der Fach­be­deu­tung ge­nom­men, es sei denn, dass ei­ne Be­schrif­tung ei­nes be­stimm­ten Weg­punkts ge­gen­über dem Stan­dard ver­än­dert wur­de, dann über­schreibt die­se als Gan­zes die Be­schrif­tung, die von der Fach­be­deu­tung de­fi­niert wird. Der Rest des Be­schrif­tungs­sat­zes bleibt da­von un­be­rührt. Da­durch las­sen sich ge­zielt ei­ni­ge Weg­punk­te ver­schie­ben, die sonst we­sent­li­che Tei­le ei­ner Zeich­nung ver­de­cken wür­den. Es könn­te auch die Hö­he für ei­nen ein­zel­nen Weg­punkt aus­ge­blen­det wer­den, in­dem man im Ele­ment [1] Show auf Fal­se setzt. Der Na­me wür­de dann im­mer noch so be­schrif­tet, wie von der Fach­be­deu­tung vor­ge­ge­ben.
  • ShowSym­bol ent­schei­det, ob das zum Weg­punkt ge­hö­ri­ge Sym­bol ge­zeich­net wird. Soll am En­de nur der Text sicht­bar sein, ist die­ses At­tri­but auf Fal­se zu set­zen. Aber Vor­sicht: Da die Weg­punkt­schrift nicht an­ge­fasst wer­den kann, muss das At­tri­but zur Se­lek­ti­on wie­der um­ge­setzt wer­den. Zur­zeit ist das nur zum Ver­schie­ben der Po­si­ti­on oder zur Ver­ga­be ei­ner an­de­ren Fach­be­deu­tung er­for­der­lich, da dies nicht aus dem Ei­gen­schaf­ten­fens­ter her­aus mög­lich ist.
  • Re­cei­ver er­laubt die Ein­ga­be ei­nes GPS-Emp­fän­gers. Hier fehlt noch die Aus­wahl aus ei­ner Wer­te­lis­te. Ak­tu­ell muss man den Na­men als Zei­chen­ket­te ein­ge­ben, es sei denn, dass beim Ein­le­sen die In­for­ma­tion be­reits vor­lag.
Na­me ist die wohl wich­tigs­te Be­schrif­tung ne­ben Ele­va­ti­on. In der Re­gel wer­den die­se bei­den An­ga­ben das Kar­ten­bild be­stim­men. Durch die An­ga­be der Ro­ta­ti­on (Ein­heit: De­zi­ma­lalt­grad) ist es mög­lich, Tex­te zu dre­hen.


Dre­hen der Be­schrif­tung von Weg­punk­ten

Die Be­schrif­tung von Weg­punk­ten kann ge­dreht wer­den. Seit GNavigia Ver­sion 4.4 geht das erst­ma­lig auch für Hö­he (Ele­va­ti­on), Be­schrei­bung (De­sc) und Kom­men­tar (Cmt), die­se drif­te­ten zu­vor ab, weil das Zeich­nen ei­ner be­son­de­ren Trans­for­ma­ti­on be­darf, die die dem Na­men nach­fol­gen­den Tex­te falsch dar­stell­te. Dreh- und An­gel­punkt ist der Weg­punkt, um den her­um die Dre­hung statt­fin­det. Man kann die Fol­ge­tex­te Ele­va­ti­on, De­sc und Cmt wei­ter­hin ver­schie­ben, al­so neu po­si­tio­nie­ren, aber nicht bei ak­ti­ver Dre­hung! Da­zu muss der Dreh­win­kel zu­nächst auf 0 und spä­ter wie­der auf den ge­wünsch­ten Wert ge­setzt wer­den. Zwar er­schei­nen im Mo­dus Be­ar­bei­ten/Text­po­si­tio­nen än­dern die Rah­men­mar­kie­run­gen, al­ler­dings kön­nen die­se nicht an­ge­fasst wer­den. We­gen der Kom­ple­xi­tät der Rück­rech­nung ha­be ich das The­ma ge­dreh­te Tex­te ver­schie­ben vor­erst zu­rück­ge­stellt. Die Dre­hung wird beim KML-Export auch nicht wei­ter­ge­ge­ben.