Bur­gen am Rhein

Ei­ne klei­ne Aus­wahl

Die Marks­burg über Brau­bach. Die Burg, die nie in Kampf­hand­lun­gen ver­wi­ckelt war und da­her die Jahr­hun­der­te (bis 1945) weit­ge­hend un­ver­sehrt über­stan­den hat, ist heu­te Sitz der deut­schen Bur­gen­ver­ei­ni­gung, die dort auch ein um­fang­rei­ches Archiv un­ter­hält. Über Jahr­hun­der­te im­mer wie­der um­ge­baut und er­wei­tert, ver­fiel die Burg zu­se­hens, bis die Bur­gen­ver­ei­ni­gung 1899 die Re­stau­rie­rung in An­griff nahm.
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1945 er­litt die Burg dann durch An­grif­fe ame­ri­ka­ni­scher Ar­til­le­rie ih­re größ­ten Kriegs­schä­den, gilt aber als die bis heu­te bes­ter­hal­te­ne Burg ent­lang des deut­schen Rheins.
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Die Rhein­schlei­fe bei Boppard, wo wir an ei­nem Spiel­platz Mit­tags­pau­se ma­chen. Nach an­ge­mes­se­ner Rast geht es wei­ter flussauf, zu­meist über den Lein­pfad, in der Nä­he der Lo­re­ley dann auch zum Teil über ex­trem en­ge, ein­sei­ti­ge Rad­we­ge di­rekt an der Stra­ße ent­lang. Die­se Pas­sa­ge ist heu­te aus­ge­baut und kann auf ei­nem hin­rei­chend brei­ten Rad­weg pas­siert wer­den, wie auf Bil­dern spä­te­rer Rei­sen zu se­hen ist.
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Bei Fahr­rad­ge­gen­ver­kehr, der hier nicht aus­bleibt, hal­ten wir an und leh­nen uns ge­gen die Leit­plan­ke, denn wir fah­ren hier auf der falschen Sei­te. Und heu­te ist viel los!
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Da wir es heu­te mit ei­nem sehr war­men Tag zu tun ha­ben, ma­chen wir man­gels aus­rei­chen­der Was­ser­vor­rä­te ei­ne knap­pe Stun­de Rast im Re­stau­rant Lands­knecht, von des­sen Ter­ras­se man ei­ne sehr schö­ne Aus­sicht ge­nießt, hier auf die Burg Maus. Bil­der im Flur zeu­gen über­dies von den Ka­ta­stro­phen der letz­ten Hoch­was­ser­pe­ri­oden.
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Bes­se­re Bil­der, et­wa 80 an der Zahl, mit hö­he­rer Auf­lö­sung und von di­gi­ta­ler Qua­li­tät fin­den Sie auf un­se­rer Sei­te über ei­ne Rad­tour von Bin­gen nach Bonn.