Dénia

Der Ort an der Costa Blanca

Denia - Montgo Wir haben eine komfortable Unterkunft am Montgo bezogen, mit traumhaftem Blick auf die Stadt und die Bucht von Dénia. Hier oben, etwa 100 Höhenmeter über dem Ort, hat sich eine Kolonie  von kleinen, bescheidenen Anwesen gebildet, die über Klimaanlagen und Swimmingpool verfügen. Diese Art der Bebauung ist charakteristisch für die Gegend: Alles Land, das irgendwie bebaubar ist, Denia - Gassen wird auch genutzt. Und wo in der Breite kein Platz ist, da wird halt in die Höhe gebaut, wie man es in Benidorm betrachten kann.
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Wir lernen Dénia auf eine ganz eigene Art kennen, nämlich durch eine von unserem Gastgeber ausgearbeitete Führung, ein bebildertes Din A4 Blatt mit den wesentlichen Punkten, die sich im Zentrum in kurzer Zeit zu Fuß erreichen lassen. So lernen wir durch diese «Schnuppertour» das Oficina de Turismo kennen, wo wir einen Stadtplan besorgen, sowie das Büro der Fährgesellschaft «Balearia», die mit ihrer Schnellfähre Ibiza in zwei Stunden erreichen. Nach Palma de Mallorca dauert es vier Stunden, und das brauchen auch die herkömmlichen Fähren nach Ibiza.
Denia - Kirche*
Auf unserem Weg nehmen wir einen «café solo» im El Comercio auf dem Marques de Campo, der zentralen Haupteinkaufsstraße. Unsere Aufgabe, den Preis des Kaffees zu bestimmen, erledigen wir mit Freude, denn er kostet angenehme € 1.- und schont den Geldbeutel. Von dort aus suchen wir in den Markthallen nach einem Stand mit «original Frankfurter Gref Völsing-Rindswürsten», die wir schließlich am Stand von «Ingrid» finden. Da wir nicht die ersten sind, die nach diesem Plan wandern und nach den Würsten fragen, zeigt sie sich zu recht belustigt.
Denia - Burg*
Die Markthallen sind klein, aber sie sorgen mit ihrem umfangreichen Angebot für eine gute Versorgung mit frischen Waren. Und auch das sonstige Angebot ist angemessen: Auf unserer Suche nach einem Geschenk finden wir an der N 332 in Richtung Gata mehrere Verkaufsstellen für Keramik, die die traditionelle spanische Schule repräsentieren. Auch der 512 MB SD-Chip für die digitale Kamera ist preislich kein Nepp und speichert zügig.