Anekdoten und Histörchen

Geschichten, die nicht verloren gehen sollen.

Als Erin­ne­rung für uns und als klei­ne Link­samm­lung auf für uns wich­ti­ge Er­eig­nis­se, Ski­ge­bie­te oder Be­ge­ben­hei­ten die­nen die fol­gen­den Ein­trä­ge. Sie kön­nen na­tur­ge­mäß nicht für im­mer am An­fang der Ski­sei­ten ste­hen.

Ver­let­zungs­be­dingt fah­re ich im April 2016 in Zer­matt nicht Ski, aber die­je­ni­gen Mit­glie­der der Fa­mi­lie, die fah­ren, be­schwe­ren sich über den neu­en Hir­li Lift, ei­nen völ­lig über­di­men­sio­nier­ten 7er-Ses­sel. (So be­zeich­nen wir 6er-Ses­sel, in die man seit­wärts ge­gen die Fahrt­rich­tung ein­steigt, weil die Kin­der in Grin­del­wald in ei­nem bau­glei­chen Lift be­reits ein­mal zu siebt ge­fah­ren sind.) Ei­ne gru­se­li­ge, stei­le, bei ei­si­gen Ver­hält­nis­sen schwe­re Zu­fahrt von der wei­ßen Per­le, die zu al­lem Über­fluss auch noch ei­ne Fahr­stra­ße kreuzt, und ei­ne un­prak­ti­sche Kin­der­si­che­rung ver­lei­ten mei­nen Schwie­ger­sohn zu dem Satz: «Was soll ei­ne sol­che Kon­struk­ti­on be­wir­ken, wenn es im wei­ten Um­kreis kei­ne kind­ge­rech­te Piste gibt?»
Zu­dem wird man Ried auf­ge­ben und da­mit ei­ne der längs­ten und schöns­ten Ab­fahr­ten des Ski­ge­biets. Ei­ne neue Stre­cken­füh­rung, die hin­ter dem frü­he­ren Olym­pia-Stüb­li auf die un­an­sehn­li­che Be­ton­über­bau­ung mün­det, ver­bin­det Pat­rul­lar­ve und Sun­neg­ga, al­ler­dings nicht mehr so schnee­si­cher wie wir das bis­her kann­ten.

«Megè­ve? Ein Ski­ge­biet? Wo liegt denn das?» Mehr als ei­ne gu­te Fra­ge, die wir jetzt de­tail­liert be­ant­wor­ten kön­nen: «Megè­ve ist das größ­te in Deutsch­land un­be­kann­te Ski­ge­biet Frank­reichs, 30 km nord­west­lich von Cha­mo­nix ge­le­gen.» Zu­sam­men mit Saint Ger­vais, Com­bloux, St. Ni­co­las-de-Véro­ce, La Gi­et­taz und dem nur mit dem Au­to er­reich­ba­ren Ge­biet von Les Con­ta­mi­nes/Hau­te­lu­ce wird es un­ter dem Na­men Do­maine Éva­si­on ge­führt. Mit no­mi­nell 420 Pis­ten­ki­lo­me­tern wird es nur noch von Pa­ra­di­ski und den 3 Vallées über­trof­fen. Das muss­ten wir nach­mes­sen!
Aber noch be­vor wir die tat­säch­lich nutz­ba­ren Pis­ten­ki­lo­me­ter ken­nen (240 ge­fah­ren), zie­hen wir das Re­sü­mee: «Ein groß­ar­ti­ger Ski­ur­laub in ei­nem tra­di­ti­ons­rei­chen und aus­ge­dehn­ten Ski­ge­biet, in dem der Mont Blanc das Pa­n­ora­ma be­herrscht.» Frank­reich, wie­der ein­mal ganz, ganz an­ders! Hier un­se­re Ge­schich­te, die zu­dem als ers­te für die Lek­tü­re per Smart­pho­ne op­ti­miert wur­de.

«Wer hat die längs­te?» ist der nicht ge­ra­de ge­nia­le Ti­tel im SPIEGEL 47/2015, in dem das Blatt die Lü­gen­ge­schich­ten über Pis­ten­län­gen auf­greift, dies­mal mit dem Hin­weis auf ei­ne Per­son, Chri­stoph Schra­he, die an­geb­lich die Län­gen ge­nau ken­ne und die­se aus di­gi­ta­len Kar­ten, Goo­gles Kar­ten­ser­vice usw. so­wie ei­ge­nen Ver­mes­sun­gen nach­ge­rech­net ha­be. Über das Phä­no­men der tat­säch­lich nutz­ba­ren Pis­ten­ki­lo­me­ter ha­ben wir schon vor ei­ni­ger Zeit ge­schrie­ben. Er­staun­li­cher Wei­se be­rech­net auch die­se «un­ab­hän­gi­ge In­stanz» für Saal­bach-Hin­ter­glemm-Fie­ber­brunn Pis­ten­län­gen, die nie­mals stim­men kön­nen, es sei denn, dass dort «Ski­schul­pis­ten­ki­lo­me­ter» be­rech­net wur­den, bei de­nen An­fän­ger oh­ne Mü­he die Di­stan­zen ver­dop­peln.
(Mein Le­ser­brief an den SPIEGEL ging in den Er­eig­nis­sen von Pa­ris un­ter. Das ist ver­ständ­lich. Er en­det fol­ge­rich­tig mit dem Satz: «Wäh­rend der An­schlä­ge auf Char­lie Heb­do war ich in Flai­ne. Heu­te schrei­be ich am Tag nach den An­schlä­gen von Pa­ris. Mein Mit­ge­fühl ist mit den Fran­zo­sen, de­ren über­aus groß­ar­ti­ge Ski­ge­bie­te ich re­gel­mä­ßig be­rei­se.»)
Nun, wir ha­ben die An­ga­ben von Saal­bach nach­ge­prüft. Drei Kam­pa­gnen wa­ren nö­tig, um das seit 2016 um Fie­ber­brunn er­wei­ter­te Ge­biet zu ver­mes­sen. Zwar ver­kürzt ein Sturz un­se­ren Auf­ent­halt im Fe­bru­ar 2016 von 7 auf 5 Ski­ta­ge, aber da ha­ben wir schon prak­tisch al­le Zie­le er­reicht. Am En­de rei­ben wir uns ver­wun­dert die Au­gen und stel­len fest, dass wir 206 km kon­tie­ren kön­nen und nur knapp 10 feh­len dürf­ten, u. a. die Ski­rou­te «Big du­de» und die Tal­ab­fahrt Schön­lei­ten. Hal­ten wir 270 an­ge­ge­be­ne Pis­ten­ki­lo­me­ter an, so wä­ren da­mit 80% fahr­bar - ein sehr gu­ter Wert.
Das Ge­gen­teil ist Sankt Mo­ritz. Auch wenn wir 2010 in die­sem Ge­biet den mit Ab­stand span­nends­ten Ski­ur­laub al­ler Zei­ten ver­bracht ha­ben, der von ei­nem fes­ten Quar­tier aus­ging, muss ich nach Dis­kus­sio­nen im Al­p­in­fo­rum und kri­ti­schem Blick in un­se­re Un­ter­la­gen zu­ge­ben, dass von 350 an­ge­ge­ben Pis­ten­ki­lo­me­tern nur et­wa 40% üb­rig blei­ben, ein Ne­ga­tivre­kord.

An die­ser Stel­le muss auch er­wähnt wer­den, dass mich die von User Ro­gerWil­co ver­öf­fent­lich­te Ge­schich­te über ei­nen Tag am Son­nen­kopf, den der Arl­berg si­cher in sei­nen Pis­ten­ki­lo­me­tern ein­ge­preist hat, da­zu ver­an­lasst hat, das Ge­samt­ski­ge­biet Arl­berg noch ein­mal un­ter die Lu­pe zu neh­men, mit ei­nem sehr po­si­ti­ven Aus­gang für Sankt An­ton: Am En­de kann ich zu­sam­men mit der «Kam­pa­gne 2017» 263 km zwei­fels­frei nach­wei­sen. Wä­re Warth/Schrö­cken nicht so weit ne­ben dem Soll, wä­re die Bilanz si­cher noch bes­ser aus­ge­fal­len als die, dass tat­säch­lich 90% der of­fi­zi­el­len an­ge­ge­be­nen Pis­ten­ki­lo­me­ter zu­sam­men kom­men. Bes­ten Dank an die­ser Stel­le für die GPX-Datei, die prak­tisch al­les er­schließt, was der Son­nen­kopf zu bie­ten hat.
Aber klar ist auch: Oh­ne die Ski­rou­ten sind es zahl­lo­se Pis­ten­ki­lo­me­ter we­ni­ger, näm­lich 210 oder knapp 70%! Wer wirk­lich läs­sig vie­le Pis­ten fah­ren will, ist in Megè­ve deut­lich bes­ser auf­ge­ho­ben. Nur in den 3 Vallées konn­te ich an 6 Ta­gen mehr «nicht dop­pelt ge­fah­re­ne Pis­ten­ki­lo­me­ter» ein­sam­meln, und das mit dem Snow­board!

Win­ter 2014/15: Wir be­su­chen den Wil­den Kai­ser von Kitz­bü­hel/Kirch­berg aus. Ex­trem stei­le Pis­ten um Wes­ten­dorf und groß­ar­ti­ge Ski­rou­ten run­den ab, was (erst) zu­sam­men mit dem Nach­bar­ge­biet ein groß­ar­ti­ges Bild er­gibt: Der Ski­pass Kitz­bü­he­ler Al­pen. Bei­de Ge­bie­te sind auf­grund ei­nes fai­ren Preis­mo­dells und gu­ter Ski­bus­ver­bin­dun­gen durch­aus sinn­voll und «zu­sam­men­hän­gend» be­fahr­bar. Und so ver­mes­sen wir 220 km an 7 Ta­gen; mehr konn­ten wir in Ös­ter­reich nir­gend­wo sonst fah­ren. In die­sem Ur­laub, wie auch in May­r­ho­fen zu­vor, grei­fe ich wie­der zum Snow­board. So er­rei­che ich letzt­lich mein Ziel, ein Jahr Snow­board zu fah­ren.
(Tat­säch­lich frag­te mich je­mand, was ich da­mit mei­ne. «Wie vie­le Ta­ge hat ein Jahr?», ent­geg­ne­te ich.)

Im De­zem­ber be­ginnt die Sai­son oh­ne Schnee in Sankt An­ton, so­dass wir erst­ma­lig ei­nen Ski­tag aus­fal­len las­sen und da­nach je­den Tag nach Ischgl fah­ren. Nach dem schlep­pen­den Start hät­te ich je­den für ver­rückt er­klärt, der mir 31 Ski­ta­ge pro­phe­zeit hät­te.
   Im Ja­nu­ar rei­se ich nach 20 Jah­ren erst­mals wie­der nach Flai­ne. Trotz dün­ner Schnee­de­cke er­le­be ich ei­nen Ur­laub auf Ski­ern, bei dem es dar­um geht, ver­klei­de­ten Eng­län­dern mit schlech­tem Fahr­ver­mö­gen aus dem We­ge zu ge­hen. Mein Sohn ver­wen­det viel Zeit dar­auf, mei­nen Fahr­stil zu ver­bes­sern. Da­nach be­rei­se ich mit mei­ner Frau die Zil­ler­ta­ler Al­pen, die aber im di­rek­ten Ver­gleich mit Kitz­bü­hel/Wil­der Kai­ser trotz ei­ni­ger net­ter Pis­ten nicht über­zeu­gen kön­nen. Wir be­schlie­ßen das Jahr nach al­ter Tra­di­ti­on im Früh­ling in Zer­matt. Traum­haf­te Schnee­ver­hält­nis­se am Stock­horn und die täg­li­che Run­de durch al­le drei Ge­biets­tei­le mit fet­ten Ab­fahr­ten im Sulz­schnee sind Kenn­zeich­nen die­ser Rei­se. Ei­ner jun­gen Da­me, Ma­rie, zei­ge ich am Furgg­sat­tel, wie leicht es sich mit eng ge­führ­ten Ski in tie­fem Schnee fährt. Lei­der ge­lingt es mir trotz di­ver­ser Ver­su­che nicht, mit Ski­ern die Ge­schwin­dig­keit auf über 90 km/h zu schrau­ben. Bei 88,6 km/h ist Schluss.

20. April 2012, 17:15 Uhr. Wir schnal­len Ski und Snow­board ab. Ei­ne be­ein­dru­cken­de Win­ter­sai­son ist zu En­de. Zer­matt hat wie­der al­les ge­hal­ten, was an­de­re Ski­ge­bie­te zu die­ser Jah­res­zeit nur ver­spre­chen kön­nen: Über ei­nen hal­b­en Me­ter Pul­ver­schnee auf Trift­ji, al­so 1000 Hö­hen­me­ter Ski­rou­te kom­plett na­tur­be­las­sen! Da­zu bes­tens prä­pa­rier­te, lee­re Pis­ten, kal­te Tem­pe­ra­tu­ren und Schnee­ver­hält­nis­se wie sonst nicht im tiefs­ten Win­ter. An ei­nem ver­schnei­ten Nach­mit­tag um 16:30 Uhr fah­re ich mut­ter­see­len al­lein in der Sun­neg­ga nach oben. Die Ski­fah­rer, die ins Tal wol­len, star­ren mich an, als ent­stie­ge ich ei­nem Raum­schiff und nicht ei­ner Stand­seil­bahn. Ich fah­re wei­ter hoch zum Blau­herd und dann in schwe­rem Schnee zu­rück ins Tal. Ta­ge zu­vor saß ich be­reits in na­he­zu lee­ren Gon­deln zum Klein Mat­ter­horn, was mir erst­mals ei­ne recht ge­naue Ver­mes­sung der Lift­spur (KML) er­mög­lich­te.

Mei­ne Frau steht beim Bä­cker und die Kun­din vor ihr be­klagt sich bit­ter­lich bei der Ver­käu­fe­rin dar­über, dass man we­gen des Wet­ters an die­sem Tag nicht hät­te Ski fah­ren kön­nen: «Im­mer­hin kann man im Ort bum­meln!» Nun, das kann man im­mer tun. Aus ge­ge­be­nem An­lass wer­fen wir nach dem Abend­es­sen ei­nen Blick auf die feh­ler­be­rei­nig­ten Er­geb­nis­se der GPS-Emp­fän­ger, die 55 bzw. 60 Pis­ten­ki­lo­me­ter an­ge­ben. Zer­matt muss al­so noch ein wei­te­res Ski­ge­biet ha­ben, das wir nicht ken­nen.

Wie­der hat Zer­matt (fast) al­les ge­toppt, was wir an klei­nen aber fei­nen High­lights er­lebt ha­ben, so die Cha­va­net­te (Mur Suis­se) von Avo­r­iaz und die Ab­fahrt durch das Vallée Blan­che von Cha­mo­nix. Ins­be­son­de­re die ge­führ­te Tour über die Glet­scher des Mont Blanc stell­te al­les in den Schat­ten, was wir bis da­hin bei Ta­ge in den Al­pen ge­fah­ren und er­lebt hat­ten, auch wenn sie an die wirk­lich groß­ar­ti­ge Voll­mon­d­ab­fahrt an der Dia­vo­lez­za, Glü­na Plai­na, nicht ganz her­an reich­te. Und Ro­te Na­se-Gant nach Neuschnee, un­ver­spurt, war mit Ab­stand das Schwers­te, was ich mit Ski­ern je­mals ge­fah­ren bin. Dass man in Zer­matt an ei­nem ein­zi­gen Ski­tag 100 Pis­ten­ki­lo­me­ter fah­ren kann, ha­ben wir auch schon be­wie­sen.

32 gran­dio­se, traum­haft schö­ne Ski­ta­ge - und kein ein­zi­ger in Ös­ter­reich, das war die Sai­son 08/09. Die We­stal­pen bie­ten mit den 3 Vallées, Val d'Isè­re, 4 Vallées, Grin­del­wald und Zer­matt ge­nü­gend Ab­wechs­lung für fünf Ski­wo­chen. Ein ein­zi­ger Tag ist so, dass ich vor lau­ter Schnee die Zahn­rad­bahn an der Sta­ti­on Ei­ger­glet­scher kaum noch er­ken­nen kann. Am Abend wird mich ei­ner der Gäs­te auf der Berg­hüt­te Grin­del­wald­blick fra­gen: «Wie war der Tag?» Und ich ant­wor­te wahr­heits­ge­mäß, auch wenn er das viel­leicht so nicht hö­ren will: «Es war ei­ner der schöns­ten Ski­ta­ge der letz­ten 10 Jah­re!»

Ich ha­be im­mer noch den kes­sen Spruch un­se­rers Ski­leh­rers Hans W. Mayer vom Ski-Club Bin­gen im Ohr: «Ein Ski­fah­rer, der den Schnee liebt, strei­chelt ihn mit sei­nen Ski­ern und stampft nicht dar­auf her­um und tritt oder zer­schnei­det ihn!». Nun, so­weit die Theo­rie!
Mitt­ler­wei­le hat die Ver­gan­gen­heit et­was Mys­ti­sches, die Sa­ge von Ku­ros, dem Gott der Pis­ten, der zu­ver­läs­sig für gu­tes Ski­wet­ter sorgt und der An­fän­gern Flü­gel ver­leiht, hält dies für die Nach­welt fest. Wa­ren die Fo­to­ap­pa­ra­te 1994 noch ana­log, so be­glei­ten uns heu­te di­gi­ta­le Ka­me­ras wie die klei­ne Ko­dak DX7590 und die un­gleich schwe­re­re aber auch viel bes­se­re Spie­gel­re­flex Sony Al­pha 100 auf un­se­ren Streif­zü­gen durch die Ski­ge­bie­te. De­ren ho­he Auf­lö­sung lässt den Schnee auf den Bil­dern glän­zen und die Ver­wack­lungs­kom­pen­sa­ti­on er­mög­licht auch un­ter schwie­ri­gen Be­din­gun­gen be­ste­chend schar­fe Bil­der. Da­zu tra­gen wir GPS Emp­fän­ger am Ruck­sack und er­mit­teln so Pis­ten­län­gen aus­ge­wähl­ter Ski­ge­bie­te, die wir gra­fisch in­ter­ak­tiv aus­wer­ten, in Lis­ten­form dar­stel­len und für Goo­gle EarthTM ver­füg­bar ma­chen. Und na­tür­lich er­zäh­len wir auch Ge­schich­ten von Ne­bel­ta­gen und Son­nen­brän­den, von Gäs­ten und Gast­ge­bern, von aus­ge­fal­le­nen Pis­ten und Ski­rou­ten, von Kin­dern auf Ski­ern und Vä­tern auf Snow­boards - nicht sel­ten un­ter star­ken Schmer­zen zu­sam­men ge­tra­gen in 42 Ski­ge­bie­ten und al­len Re­gio­nen der Al­pen, von den Trois Vallées im Wes­ten bis Bad Klein­kirch­heim im Os­ten.

Der ers­te Ski­tag ...

... präg­te vie­le Jah­re die Ein­lei­tung die­ser Ski­sei­ten. So schwer er war, so sehr ist er His­to­rie. Spä­tes­tens mit dem He­li­ko­pter­flug zum Mon­te Ro­sa am 15.3.2013  hat ei­ne neue Zeit­rech­nung be­gon­nen. Heu­te gilt es, mit dem Snow­board Tem­po 100 zu schla­gen und, seit April 2017, 120 Pis­ten­ki­lo­me­ter zu über­tref­fen so­wie den Lift­plan bis in die letz­te Ecke ab­zu­fah­ren und das ge­sam­te Ski­ge­biet mit­tels GPS zu ver­mes­sen. Wenn man dann noch sys­te­ma­tisch die Feh­ler in den auf­ge­zeich­ne­ten GPS-Tracks be­rei­nigt, be­kommt man ei­nen sehr gu­ten Ein­druck da­von, was man an ei­nem Tag fährt, wie die Bei­spie­le Zer­matt, Sankt An­ton/Lech/Zürs, Grin­del­wald, Les Arcs/ la Plagne und 3 Vallées zei­gen. Dass die Ta­bel­len bei un­se­rer Art der Auf­mes­sung oft deut­lich we­ni­ger Pis­ten­ki­lo­me­ter aus­wei­sen als die An­ga­ben der Lift­be­trei­ber, ist halt so. Wei­te­re Aspek­te er­läu­tert die Prä­am­bel.