4 Vallées

Thy­on 2000, Vey­son­naz, Mayens-de-l'Ours

4 ValléesDie Ab­fahrt nach Vey­son­naz liegt wie die nach Mayens-de-l'Ours auf ei­nem Nord­hang, was ihr zwar blei­ben­den Schnee be­schert, al­ler­dings auch brett­har­ten Grund. Der Neuschnee der ver­gan­ge­nen Ta­ge konn­te die Pis­te je­den­falls nicht ver­bes­sern, wir rut­schen auf vie­len Eis­flä­chen ins Tal. Im­mer­hin gibt es ge­nug Schnee­h­au­fen, in de­nen man das Snow­board wie­der ab­brem­sen kann. Als Ver­gnü­gen stu­fen wir die­se Ab­fahrt je­den­falls nicht ein. Wie muss sie sich erst an­füh­len, wenn es hier nur noch Kunst­schnee gibt? Über­zeu­gend ist die Berg­fahrt in mo­der­nen Um­lauf­gon­deln.
4 Vallées*
Ge­gen Mit­tag wech­seln wir hin­über nach Thy­on 2000. Wir fah­ren prak­tisch al­le Lif­te und Pis­ten ein­mal ab. We­gen der eher fla­chen Hän­ge sind hier auch die Nord­sei­ten son­nen­be­schie­nen und die Pis­ten wei­cher. Der Ort ist zwar kei­ne Au­gen­wei­de, aber man hat auf die ty­pisch fran­zö­si­sche Hoch­h­aus­bau­wei­se ver­zich­tet und bei sechs oder sie­ben Stock­wer­ken Schluss ge­macht, was der Op­tik gut tut.
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Die viel­leicht ori­gi­nells­te Ab­fahrt des Ge­biets ist die über einen teil­wei­se recht stei­len Zieh­weg hin­un­ter zum 2er-Ses­sel les Mas­ses. Die schöns­te hin­ge­gen die schwar­ze Pis­te am Ethérol­la, die tat­säch­lich die steils­te Pis­te des Ge­biets ist. We­gen der grö­ße­ren Hö­he ist der Schnee hier aber auch von gu­ter Qua­li­tät, was sie leich­ter fahr­bar macht als die ro­ten Pis­ten im Ge­biet von Vey­son­naz. Für Fa­mi­li­en dürf­te hier der bes­te Ort sein, Snow­board­fah­rer mö­gen sich an den vie­len Schlepp­lif­ten stö­ren, die sich aber al­le­samt un­spek­ta­ku­lär fah­ren las­sen. Der Rück­weg nach Si­viez er­for­dert bis zu fünf Lif­te die­ser Art (Joc, Che­minée, Tse, Les Chot­tes, Grep­pon Blanc 2), nach Nen­daz kommt noch ei­ner hin­zu.